Ein Qualitätsdach ist immer obenauf

Nur das beste Bedachungsmaterial ist gut genug für ein echtes Traumdach

Die Entscheidung, mit welchem Material Sie Ihr Dach eindecken ist von beinahe existenzieller Wichtigkeit – nicht nur für Ihr Dach. Diese Wahl beeinflusst den Zeitaufwand, den Sie benötigen, um Ihr Dach zu „pflegen“, die Häufigkeit der anfallenden Reparaturen sowie die damit verbundenen Kosten und die Wohnqualität in Ihren vier Wänden. Ihr persönliches Wohlbefinden ist also eng mit der Entscheidung für das richtige Material verknüpft. Die wichtigsten Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Natürliche Dachziegel aus Ton

Der Dachziegel aus Ton ist ein echtes Naturprodukt, da bei seiner Entstehung lediglich die vier Grundelemente Erde, Wasser, Luft und Feuer zusammenwirken. Schon Julius Caesar war offensichtlich begeistert von dieser Erfindung, denn er war maßgeblich daran beteiligt, den Dachziegel auf der ganzen Welt populär zu machen. Und daran hat sich seit tausenden von Jahren nichts geändert.
Ein Haus mit Dachziegeln aus natürlichem Ton überzeugt durch Schönheit, Individualität und Sicherheit. Dachziegel schützen die Bewohner vor Wind und Wetter, sind extrem flexibel in Einsatz und Gestaltung und aufgrund ihrer langen Haltbarkeit sehr wertbeständig. Ein Dach mit Dachziegeln aus Ton ist immer eine sichere Investition in die Zukunft und steht für umwelt- und verantwortungsbewusstes Bauen. Egal, ob für wirtschaftliche Bauvorhaben oder kühne architektonische Pläne.

Reetdach

Die Verwendung von Reet, einem Schilfrohrgewächs, als Bedachungsmaterial geht auf die geschichtlichen Anfänge des Dach- und Hausbaus zurück. Noch heute sind mit Reet gedeckte Häuser im gesamten nord- und mitteleuropäischen Raum zu finden. Für deutsche Dächer muss das Naturprodukt jedoch zumeist aus Österreich, Ungarn, Polen, Rumänien oder der Türkei importiert werden. Reetdächer sind so genannte Weichdächer, das heißt, dass sie leichter entflammbar sind als Hartdächer. Sie unterliegen deshalb besonderen Brandschutzrichtlinien und müssen einen größeren Sicherheitsabstand zu anderen Häusern halten. Nichtsdestotrotz ist ein Reetdach ein Schmuckstück – unter anderem aufgrund seines immer seltener werdenden Auftretens. Wird es von einem extra dafür ausgebildeten Profi gedeckt, so weist es eine besonders gute Wärmedämmung auf und kann, bei intensiver Pflege, durchaus bis zu 50 Jahren haltbar sein.

Schieferdach

Schiefer ist, genau wie Reet, eine der ältesten Varianten, ein Dach einzudecken. Gerade seine unverkennbare und edle Optik macht ihn immer noch sehr beliebt. An eine Dacheindeckung mit Schiefer sollte jeder Bauherr nur speziell ausgebildete Profis heranlassen, da die Platten bei falscher Behandlung schnell brechen.

Betondachsteine

Zement ist immer noch, gemessen an den anderen Materialien, ein recht jugendlicher Baustoff. Betondachsteine sind geprägt durch eine einfache Formgebung und eine lediglich in der Seitenüberdeckung vorhandene Verfalzung. Eine Dacheindeckung aus Betondachsteinen ist robust, benötigt jedoch nicht selten viel Pflege und häufige Reinigungen, da sie je nach Standort der Immobilie stark zu Vermoosung und Ausbildung von Flechten neigt.

Metalldach

Bis vor kurzer Zeit wurde Metall ausschließlich für Kirchen oder Fabrikgebäude als Bedachung genutzt. Doch die moderne Architektur holte dieses kühl wirkende Material in den letzten Jahren immer häufiger auch auf Wohngebäude. Metall ist ein flexibler Werkstoff, der sich daher ganz besonders für sehr ausgefallene Dachformen eignet. Bei Metalldächern wird zwischen selbsttragenden und nicht selbsttragenden Deckungen unterschieden. Hierbei kommen unterschiedliche Metalle zum Einsatz. Selbsttragende Deckungen werden aus Profilblechen gefertigt, meist Stahl oder Aluminium. Nicht selbsttragende hingegen bestehen aus Kupfer oder Titanzink und werden in Form von Tafeln, Schindeln oder großen Bändern auf einer vollflächigen Holz-Konstruktion angebracht.

Holzschindeldach

Das Holzschindeldach hat gerade in den Alpenregionen eine lange Tradition. So konnte uns dieses Naturprodukt auch längst beweisen, dass Holz ein durchaus haltbares Material ist und nicht gleich verfault, wenn es Regen oder Schnee ausgesetzt ist. Allerdings muss es die Möglichkeit haben, richtig abzutrocknen. Hierfür müssen während der Ersteindeckung entsprechende Vorkehrungen getroffen werden.

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