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Wind und Wetter setzen dem Dach im Winter besonders zu.

Besonders in den kälteren Monaten können Wind und Wetter dem Hausdach zusetzen und Spuren hinterlassen. Der Frühling ist ein optimaler Zeitpunkt für einen Check-up – auch, um kostspielige Folgeschäden und Regressansprüche zu vermeiden.

Sturm und Wind, Regen, Schnee, Eis und Tauwasser – in der kalten Jahreszeit ist das Dach zahlreichen Belastungen ausgesetzt. Deshalb ist es empfehlenswert, die fünfte Fassade im Frühling genauer unter die Lupe zu nehmen – am besten durch einen Fachmann. „Häufig genügen kleine Maßnahmen, um die Funktionsfähigkeit des Daches sicherzustellen, etwa das Entfernen der Spuren des letzten Herbstes – sprich Laub – aus Dachrinnen und Kehlen. Viele Frost- und Sturmschäden sind aber nicht auf Anhieb sichtbar. Dem Experten fallen kleine Schäden und Funktionsbeeinträchtigungen auf, die er gegebenenfalls gleich reparieren kann. Die vergleichsweise geringen Kosten für den Check-up können vor immensen wirtschaftlichen Schäden schützen“, weiß Gerald Laumans, Geschäftsführender Gesellschafter der Gebr. Laumans GmbH & Co. KG.

So kann der Fachmann undichte Stellen und Rissbildungen im Übergang von verschiedenen Materialien aufspüren, durch die Feuchtigkeit eintreten kann. Dies kann die Dämmung beeinträchtigen und zu Schimmelbildung führen. Der Dachexperte kann solche Mängel beheben, bevor daraus möglicherweise Schäden der Bausubstanz entstehen – die für den Bauherrn mit erheblich höheren Kosten verbunden sind. Eine regelmäßige Wartung führt somit zu einer deutlich höheren Langlebigkeit des Daches.

Ein weiterer wichtiger Grund für den Check-up ist die Sicherheit von Hausbewohnern und Passanten – und die gesetzliche Verpflichtung von Hausbesitzern, ihre Immobilie stets in einem verkehrssicheren Zustand zu halten. Wenn etwas passiert, muss der Hausbesitzer vor Gericht beweisen, das Haus ordnungsgemäß unterhalten und gewartet zu haben. Lockere Dachziegel oder lose Dachrinnen und Schneefanggitter können besonders gefährlich werden. Durch einen rechtzeitigen und regelmäßigen Dach-Check können Hausbesitzer somit viel Geld und unnötigen Ärger sparen. Auch Gebäudeversicherer achten heute bei der Schadensregulierung darauf, ob teure Reparaturen durch regelmäßige und rechtzeitige Wartung des Daches vermeidbar gewesen wären.

Besonders wichtig ist, dass sich Hausbesitzer fragen, ob ihr Dach auch starken Stürmen standhält. Für Sturmschäden haften zwar Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen, aber, was viele nicht wissen, erst ab Windstärke 8.

Nach Angaben der Versicherungswirtschaft hat sich die jährliche Schadenshöhe durch Starkwindereignisse seit den 50er Jahren verdoppelt. Der Gesetzgeber hat den durch den Klimawandel veränderten Wetterlagen bereits Rechnung getragen. Daher wurden in Deutschland 2007 die Berechnungsgrundlagen für die Windlasten bei Häusern geändert, an die sich Architekten, Ingenieure und Konstrukteure halten müssen. Zwar sind die Risiken innerhalb Deutschlands nicht überall gleich: vier verschiedene Windzonen lassen unterschiedliche Windstärken erwarten. Seit 2011 gelten jedoch verschärfte Regeln für die Befestigung von Dachziegeln bei geneigten Dächern: seitdem muss das Dach in allen vier Windzonen grundsätzlich mit Sturmklammern gesichert werden. Bei steileren Dächern sind zudem wesentlich größere Teilflächen zu verklammern. Und auch die Klammern selbst müssen strengeren Anforderungen genügen. Ist das Dach nicht fachregelgerecht verklammert, kann dies bei Schäden gravierende Folgen für den Versicherungsschutz haben. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Hauseigentümer durch einen Fachmann feststellen lassen, ob ihr Dach den strengeren Anforderungen genügt und im Zweifel die Windlast für das Gebäude neu berechnen lassen. In die Berechnung der Windlast fließen Faktoren wie Windzone, Geländeprofil, Dachform, Dachneigung, die Dachkonstruktion und die verwendeten Bedachungsmaterialien und Dachklammern ein.

Sollte der Fachmann nach dem Dach-Check auf Dauer eine komplette Sanierung empfehlen, liegt es auf der Hand, diese als Chance für die optische Aufwertung des Hauses zu nutzen. So können sich Bauherren mit Hilfe einer App schnell und unkompliziert anzeigen lassen, wie ihr Haus mit einem neuen Dach aussehen würde: Das einzige, was hierzu nötig ist, ist ein frontales Fassadenbild des Hauses, auf dem möglichst der gesamte Dachbereich zu sehen ist – und die im Apple-Store kostenfrei erhältliche App MYROOF von Laumans für das iPad. Zudem kann der Hausbesitzer die Dachvisualisierung über die Homepage www.myroof.laumans.de am heimischen Rechner durchführen.

Bauherren, die sich für einen Dach-Check interessieren, können sich bei den örtlichen Kreishandwerkerschaften oder den Landesverbänden des Deutschen Dachdeckerhandwerks nach Adressen kompetenter und erfahrener Betriebe erkundigen.