Referenzhaus Laumans Dachziegel

Der Frühling ist der richtige Zeitpunkt, die „fünfte Fassade“ vom Fachmann kontrollieren zu lassen. Sturm, Regen, Schnee, Eis und Tauwasser können dem Hausdach im Winter ganz schön zusetzen – auch wenn man dies nicht auf den ersten Blick sieht. Ein Check-up zur rechten Zeit kann den Eigentümer vor kostspieligen Folgeschäden oder gar Regressansprüchen bewahren und erhöht die Langlebigkeit des Dachs deutlich.

„Oft sind Frost- und Sturmschäden für Laien nicht auf Anhieb sichtbar. Einem Experten fallen bei der Inspektion und Reinigung aber auch kleine Schäden und Funktionsbeeinträchtigungen auf, die er gegebenenfalls gleich reparieren kann. Die vergleichsweise geringen Kosten für den Check-up können vor immensen wirtschaftlichen Schäden schützen“, weiß Gerald Laumans, Geschäftsführender Gesellschafter der Gebr. Laumans GmbH & Co. KG. Durch undichte Stellen und Risse kann Feuchtigkeit eintreten. „Diese beeinträchtigt die Dämmung und kann sogar zu Schimmelbildung führen. Der Dachexperte kann solche Mängel beheben, bevor sie die Bausubstanz angreifen und für den Bauherrn teuer werden“, so Laumans weiter.

Die regelmäßige fachmännische Wartung des Daches sorgt aber auch für die Sicherheit von Hausbewohnern und Passanten – und gibt dem Hausbesitzer das beruhigende Gefühl, seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. Denn wenn etwas passiert, muss der Hausbesitzer, der die so genannte Verkehrssicherungspflicht hat, vor Gericht beweisen, seine Immobilie ordnungsgemäß unterhalten und gewartet zu haben. Lockere Dachziegel oder lose Dachrinnen und Schneefanggitter können besonders gefährlich werden.

Durch einen rechtzeitigen und regelmäßigen Dach-Check lassen sich also viel Geld und unnötiger Ärger sparen. Auch Gebäudeversicherer achten heute bei der Schadensregulierung darauf, ob teure Reparaturen durch regelmäßige und rechtzeitige Wartung des Daches vermeidbar gewesen wären. Mit Blick auf die Versicherung und den eigenen Geldbeutel sollten Hausbesitzer sich auch vergewissern, dass ihr Dach starken Stürmen standhält. Denn für Sturmschäden haften zwar Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen, aber erst ab Windstärke 8. Und seit 2011 gelten verschärfte Regeln für die Befestigung von Dachziegeln bei geneigten Dächern: Seitdem müssen Dächer, die neu eingedeckt werden, grundsätzlich mit Sturmklammern gesichert werden. Bei steileren Dächern sind zudem wesentlich größere Teilflächen zu verklammern. Und auch die Klammern selbst müssen strengeren Anforderungen genügen. Ist das Dach nicht fachregelgerecht verklammert, kann dies bei Schäden gravierende Folgen für den Versicherungsschutz haben. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Hauseigentümer durch einen Fachmann feststellen lassen, ob ihr Dach den strengeren Anforderungen genügt und im Zweifel die Windlast für das Gebäude neu berechnen lassen.

Bauherren, die sich für einen Dach-Check interessieren, können sich bei den örtlichen Kreishandwerkerschaften oder den Landesverbänden des Deutschen Dachdeckerhandwerks nach Adressen kompetenter und erfahrener Betriebe erkundigen.